La maîtresse des chamois

Bionaz


Wie man dorthin kommt

Bevor Sie den Damm von Place Moulin erreichen, vollzieht die Straße zwei weite Kehren. Lassen Sie das Auto am Straßenrand bei der ersten Kehre (nach links) zurück und gehen Sie zu Fuß bis zu einer Gruppe von Häusern hinunter. Überqueren Sie den Wasserlauf über eine Brücke und gehen Sie dann den gegenüberliegenden Talhang bis zum Einstieg hinauf. Achtung: steiler und anspruchsvoller Untergrund. 40 Minuten von der Kehre der Straße.


Routenbeschreibung

Wahrscheinlich der berühmteste Wasserfall des Valpelline, wenn man von einem mittelhohen Schwierigkeitsgrad spricht. Und diese Berühmtheit hat er sich mehr als verdient, weshalb er allen begeisterten Eiskletterern mit einem Minimum an Erfahrung auf abenteuerlichem Gebiet absolut zu empfehlen ist. Denn hier befinden wir uns nicht in der für das Tal von Cogne typischen comfort zone; bevor man den Aufstieg plant, muss man eine Reihe von Faktoren berücksichtigen, wozu natürlich auch die Schneelage zählt. Auch der Zustieg kann länger ausfallen, was von den Bedingungen der Straße zum Staudamm von Place Moulin abhängt.
Der Eisfall zeichnet sich durch eine große anfängliche Stalaktiten-Stufe (je nach Ausformung von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad) aus, gefolgt von einem einfacheren Abschnitt, auf dem man sich aber selbst um die Zwischensicherung kümmern muss. Es wurden vor Ort Fixpunkte montiert (Spits), aber die heftigen Sommerwässer lässt nicht einmal soliden Haken eine Chance.
Technisch ist dieser Eisfall mit dem Stella Artice in Valeille vergleichbar … im Allgemeinen ist er aber anstrengender.

Schwierigkeitsgrad: IV/5
Länge: 200 M
Erster Anstieg: E. Marlier, C. Rosset 1989
Höhe: 2050 M
Exposition: Nord-West
Koordinaten: Lon.: 7,48074 Lat.: 45,891793 – UTM (ED50) – X: 382213,61 Y: 5083345,98

L1: schöne vertikale Fallstufe, die über verschiedene Führen bewältigt werden kann. Am Ende Standplatz auf Eis. Rechts war ein Standplatz auf Fels (fix) vorhanden, der aber nicht mehr genutzt werden kann.
L2, L3, L4: der Schwierigkeitsgrad des Eisfalls nimmt deutlich ab. Man kann bei der Besteigung bis zum Ende des Eisfalls je nach Bedarf auf Eis halten.

Abstieg: mit Doppelseil entlang dem Eisfall (Abalakow).

Text und Bild aus Effimeri barbagli (M. Giglio, 2014), dem Komplettführer zum Eisklettern im Aostatal.

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