Kapellen

Valtournenche

Barmasse – Sie befindet sich an der Straße nach Valmartin, zu Füßen der Felswände (den so genannten “Barmes”), die einige Häuser des winzigen Dorfes umgeben. Sie wurde 1926 auf Veranlassung von Pietro Hosquet erbaut und ist der Jungfrau von Lourdes geweiht. Noch heute gehört sie zum Besitz der Familie Hosquet.
Bringaz – Die erst kürzlich erbaute Kapelle befindet sich auf 1720 Höhenmetern in der gleichnamigen Ortschaft, die ihren Namen von dem Wort “Brenva” (Dialekt des Aostatals für “Lärche”) hat. Sie ist der heiligen Rita da Cascia geweiht.
Busserailles – Von der ursprünglichen Konstruktion ist die lateinische Inschrift “Hoc opus f. fieri. D.nus Gabriel Goyet presbyter Issimiensis et Vallistornenchiae curatus 1679” (Dieses Bauwerk wurde von Gabriel Goyet in Auftrag gegeben, Priester von Issime und Pfarrer von Valtournenche) erhalten. 1934 musste sie der Straße aus Breuil weichen und wurde nur unweit des ursprünglichen Standorts wieder aufgebaut.
Chaloz – Der Bau aus dem Jahre 1910 hat das primitive Gebäude von 1722 vollständig ersetzt. In einer Nische an der Fassade steht eine Statue der Schmerzensmutter aus dem 17. Jahrhundert. Die Kapelle ist ihr sowie dem heiligen Rochus geweiht.
Cheneil – Sie liegt versteckt in einem Pinienwald des zauberhaften Talkessels. Bislang führt zu dieser Kapelle aus dem Jahre 1896 (wie die Inschrift auf einem Stein beweist) noch keine befahrbare Straße. Sie ist der Notre Dame de la Guérison geweiht.
Cheperon – Das Dorf und die Kapelle tragen den Namen der Schutzherren von Perron, der im Valtournenche weit verbreitet ist. Die Kapelle ist der Madonna del Carmine und dem heiligen Leonhard geweiht und wurde 1739 von den Kanonikern Carrel gegründet. Die Fassade schmückt ein Fresko der Madonna del Carmine, des heiligen Gotthard, des heiligen Franz von Sales, des heiligen Gratus und heiligen Rochus. An dieser Stelle wird ein Messbuch aus dem Jahre 1733 aufbewahrt.
Cignana – Die Kapelle auf 2191 Metern Höhe wurde 1928 zur gleichen Zeit wie der Staudamm errichtet, der das Wasserkraftwerk von Maen versorgt. Sie ist der Madonna delle Nevi geweiht und enthält zwei vergoldete, vielfarbige Friese aus einer älteren Kapelle vom anderen Ufer des Sees.
Crépin – Die 1694 von Giovanni Ménabreaz gegründete Kapelle ist den Heiligen Sankt Krispin und Sankt Krispian geweiht. Der kleine Vorbau ist mit Fresken von Tantardini (1948) verziert, die Bildnisse der Heiligen Familie, des heiligen Theodulus mit dem Glocke tragenden Teufel sowie dem heiligen Krispian mit Arbeitswerkzeug enthalten.
Crétaz – Sie wurde 1730 von Michele Perron gegründet und ist der Notre Dame de Tout Pouvoir geweiht. Der mit spiralförmigen Säulen und verschiedenen Statuen verzierte Altar aus vielfarbigem Holz stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Euillaz – Sie befindet sich auf den Hochweiden des Valtournenche und kann in einem ca. einstündigen Fußmarsch von Champlève aus erreicht werden. Der Dachfirst verzeichnet das Datum 1860. Die Kapelle ist der Madonna de la Salette geweiht, die auch in einem Fresko auf der Außenfassade zu sehen ist.
Losanche – In diesem Dorf gleich hinter dem Hauptort befinden sich zwei Kapellen. Die erste, in der Dorfmitte, geht auf das Jahr 1732 zurück und ist den Heiligen Sankt Leonhard und Sankt Teodulus geweiht. Die andere liegt ewas oberhalb der Häuser des Dorfes und geht auf das Jahr 1716 zurück, obwohl die eigentliche Konstruktion aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Sie ist Maria der Helferin und Sankt Leonhard geweiht.
Kapellen von Maen – Die unbrauchbar gewordene, winzige, alte Kapelle des Ortes (1724) in der Nähe des großen Wasserkraftwerks kann man leicht verfehlen. Die neue Kapelle in unmittelbarer Flussnähe wurde erst 1968 errichtet, doch in ihrem Inneren werden das Kruzifix und die Überreste des Altars aus dem 18. Jahrhundert der alten Kapelle aufbewahrt.
Montaz – Sie befindet sich im Zentrum der Ortschaft, die ihren Namen aufgrund der Tatsache erhalten hat, dass sie sich am oberen Ende des Aufstiegs nach Valtournenche befindet. Sie wurde 1733 von Pantaleone Gorret gegründet und ist dem heiligen Ursus und der Heiligen Familie geweiht. Sie sind auf einem Gemälde aus dem Kapuzinerkonvent von Châtillon zu sehen, das aus dem Jahre 1803 stammt, dem Jahr der Vertreibung der Kapuziner durch Napoleon.
Mont-Mené – Sie befindet sich in einem kleinen Dorf auf den Felsen des steilen Grats rechts neben der Talebene von Maen und kann in einem halbstündigen Spaziergang erreicht werden. Das Dorf ist heute die meiste Zeit des Jahres über unbewohnt. Die Kapelle wurde 1747 von Antonio Hosquet gegründet und ist den Heiligen Germanus und Gratus geweiht, die auf einem Fresko der Fassade zu sehen sind.
Pecou – Die Kapelle erhebt sich an der linken Talseite vor der Ortschaft Maen; sie wurde 1753 von Giovanni Giacomo Gorret gegründet und ist Nostra Signora degli Eremiti geweiht.
Ussin – Sie wurde aufgrund eines Gelübdes anlässlich der Pest im Jahre 1630 erbaut, von der die Pfarrgemeinde von Valtournenche verschont blieb. Sie ist dem heiligen Michael geweiht. Die Fassade ziert ein herrliches Fresko des Jüngsten Gerichts, das Innere der Kapelle ist heute aufgrund mehrerer Plünderungen in der Vergangenheit sehr karg.
Valmartin – Sie wurde während des zweiten Weltkriegs erbaut und ist Sankt Joseph und Maria der Helferin geweiht.

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Loc. Capoluogo, 4
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